Reinacher Sternsinger zu Besuch in Rom

Der 1. Januar 2019 wird den vier Kindern aus Reinach wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben: Lukas, Giuliana, Elias und Ona durften als Schweizer Delegation der Sternsinger die Neujahrsmesse mit Papst Franziskus und Sternsingern aus vier anderen Ländern im Petersdom in Rom feiern. Die Kinder konnten in der vordersten Reihe Platz nehmen und staunten über die Schönheit und Grösse der Kirche, in der 2000 Menschen die Festmesse mitfeierten.

Lukas fand es spannend, als Sternträger für einmal nicht nur in Reinach, sondern auch in Rom den Segen zu verbreiten. „Dank dem hellen Stern konnten wir einander auch in der grössten Menschenmenge immer wieder finden“, meinte der Sternträger zufrieden.

Da wir in Rom nahe beim Petersplatz im Haus der Pallottinerinnen wohnten, kamen wir mehrmals täglich beim weihnächtlich geschmückten Platz vorbei. Neben dem 23 Meter hohen Christbaum war eine Weihnachtskrippe aufgebaut, die aus 700 Tonnen Sand von 4 Bildhauern geformt wurde und die Geburt Jesu in Bethlehem darstelllte und eine grosse Menschenmenge faszinierte. Viele Pilger, Gläubige und Touristen aus der ganzen Welt waren für den Übergang zum Neuen Jahr hier zusammengekommen. Schon am Morgen standen die Menschen in einer langen Warteschlange an, um die Kuppel des Petersdoms zu besteigen. Dabei waren wir überrascht, wie offen und interessiert die Besucher aus den verschiedenen Kontinenten auf die Sternsinger-Gruppe mit ihren Königsgewändern, Kronen und dem hellen Stern reagierten. Wir erklärten ihnen den Brauch der Sternsinger und dass wir den Segen Gottes am Dreikönigstag zu den Menschen bringen und die Kinder Geld für benachteiligte Kinder in anderen Ländern sammeln. „Die Touristen waren tief beeindruckt und wollten einen Segenskleber mitnehmen und auch Erinnerungsfotos von uns machen“, meinte Ona.

Dem zwölfjährigen Elias hat der Besuch bei den Schweizergardisten am besten gefallen. Zusammen mit Sternsingern aus Deutschland, Österreich und der Slowakei wurden sie vom Gardekommandant Christoph Graf empfangen und sangen dabei Weihnachtslieder. Nach dem Segnen der Türen durften sie die Waffenkammer besuchen und dann bei einem Imbiss mit den jungen Gardisten reden.

Am Neujahrsnachmittag brachten die Sternsinger-Kinder auch den Segen in ein Kloster der Karmeliten. Giuliana: „Der Innerschweizer Bruder Christoph, der als Gelehrter im Kloster lebt und arbeitet, nahm sich viel Zeit für unsere Fragen und hat uns tief beeindruckt.“

„Am Abreisetag besuchten wir mit dem Schweizergardisten M. von Däniken die vatikanischen Gärten und staunten über die Pracht der verschiedenen Pflanzen und Bäume“, erzählte unsere Begleiterin Theres Dättwyler. Durch den Direktor von Missio, Martin Brunner, der unsere Gruppe begleitete, wurden uns viele Türen in Rom geöffnet und mir wurde die Grösse und Vielfalt der Weltkirche bewusst. Die Reinacher Sternsingergruppe möchte der Pfarrei Reinach und allen ganz herzlich danken, die uns finanziell unterstützt haben.

 

Franziska Weber


Vorstellung Pater Benedikt Locher

Liebe Schwestern und Brüder von Reinach. Die Frage «Wer bin ich?» gehört wohl zu den zentralen Fragen unseres Lebens und ich glaube, dass wir alle eine endgültige Antwort darauf erst von Gott erhalten werden. Wir Menschen sind dynamisch und ändern uns auch immer wieder. Die einzig 

konstante Antwort, die wir auf die Frage «Wer bin ich?» geben können, ist: Ich bin ich.

Wenn ich mich also jetzt in diesem Artikel bei euch vorstelle, weil ich ab dem 1. Januar 2019 in eurer Gemeinde als Kaplan mitwirken darf, dann kann ich das nur bruchstückhaft mit ein paar trockenen Fakten zu mir tun.

Mein Name ist Pater Benedikt Locher. Ich bin 1989 in Luzern geboren und dort aufgewachsen, habe die Stiftsschule Engelberg besucht und 2009 die Matura gemacht. 2010 bin ich ins Benediktinerkloster Engelberg eingetreten, studierte dann 2012-2016 in München Theologie und leitete nach dem Abschluss in Theologie ab 2016 für zwei Jahre die Gastabteilung des Klosters. im September 2017 durfte ich die Priesterweihe empfangen. Nun werde ich als Kaplan in Reinach ab Januar 2019 weitere seelsorgerliche Erfahrungen machen und parallel zur Mitarbeit in Reinach ab Herbst 2019 in Basel an der Schola Cantorum ein Musikstudium beginnen. Soviel zu mir in trockenen Fakten. Wer mich lebendiger kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, dies ab dem 1. Januar 2019 in der Pfarrei, in Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten, zu tun. Ich freue mich sehr darauf!

Pater Benedikt Locher


Vorstellung neue Organistin Birgit Tittel

Liebe Gemeinde,

gerne möchte ich mich Ihnen als neues Mitglied im Organistenteam vorstellen. Mein Name ist Birgit Tittel. In einer Heimat- und Geburtsstadt Göttingen (Deutschland) begann meine Orgellaufbahn im Alter von 12 Jahren. Nach der Matura führten meine Studien mich nach Freiburg i.Br. und Wien. Dort legte ich das Schulmusikexamen, die B- und A-Kirchenmusikprüfung sowie das Konzertexamen in Orgel ab. Die nächste Station war Lörrach. Dort heirateten mein Mann Willi (ebenfalls Organist) und ich und unsere Töchter Verena und Amelie wurden geboren. In Lörrach und Schopfheim arbeitete ich von 1987 bis 2002 als Kirchenmusikerin mit Orgeldiensten und Leitung des Kinder- und Kirchenchores. Seit 2004 unterrichte ich am Gymnasium Schopfheim und spiele nebenher viel Orgel (seit 2011 fest in Münchenstein Franz Xaver) und Continuo und begleite verschiedene Chöre. Am 1.1.2019 beginnt mein Dienst in Reinach, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen.

Herzlich Ihre Birgit Tittel